In dieser Produktionsstätte mussten die Drehmomentgenauigkeit und die Prozesssicherheit bei der Montage von Leistungsschaltern verbessert werden.

In einer Produktionsstätte für Leistungsschalter mit hohem Produktionsvolumen in Lateinamerika traten wiederholt Qualitätsprobleme auf, die auf uneinheitliche Befestigungswerkzeuge zurückzuführen waren. Häufige Kalibrierungsanforderungen, eine falsche Drehmomentübertragung und Schäden an Bauteilen beeinträchtigten die Produktivität und die Rentabilität.

Durch den Einsatz von INSIGHTqcx-Steuerungen und QXX-Akkuwerkzeugen mit integrierter Rückverfolgbarkeit gelang es dem Betrieb, eine bessere Prozesskontrolle zu erreichen, Schäden durch die Befestigung zu vermeiden und die Produktivität um etwa 9 % zu steigern.

Die wichtigsten Fakten

  • Branche: Elektrotechnik
  • Anwendung: Niederspannungs-Leistungsschalterbaugruppe
  • Lösung: INSIGHTqcx + QXX Tools
  • Produktivitätssteigerung: ca. 9 %
  • Rückverfolgbarkeit: Vollständige Anzugsprotokolle mit Barcode-Integration
  • Ergebnis: Keine Beschädigungen an Schrauben und Kunststoffbauteilen, die auf Probleme beim Befestigungsvorgang zurückzuführen sind

Die bisherigen Montagewerkzeuge führten zu Qualitätsproblemen, Nacharbeiten und Ineffizienzen in der Produktion.

Das Werk stellt Niederspannungs-Leistungsschalter für einen großen regionalen Markt her und setzte bei den Montagevorgängen auf drei Kupplungswerkzeuge pro Arbeitsstation. Diesen Werkzeugen fehlte die für kritische Befestigungsanwendungen erforderliche Präzision, und sie mussten häufig kalibriert werden.

 

An mehreren Montagepunkten waren Anzugsmomente von nur 0,5 Nm erforderlich, doch die vorhandene Befestigungsausrüstung wendete regelmäßig ein zu hohes Drehmoment an. Dies führte zu abgebrochenen Schrauben, beschädigten Kunststoffteilen und erhöhtem Materialabfall.

 

Zudem war ein entscheidender Befestigungsvorgang von einem hydropneumatischen Werkzeug abhängig. Da die Verfügbarkeit und die gleichbleibende Qualität der Druckluft innerhalb der Anlage Schwankungen unterlagen, wurden einige Verschraubungen unterhalb der geforderten Spezifikation ausgeführt, was zu Bedenken hinsichtlich der Qualität und Zuverlässigkeit führte.

 

Diese Probleme führten zu:

  • Prozessfehler und Nacharbeit
  • Geringere Effizienz der Bediener
  • Kosten für Ausschuss und Ersatzteile
  • Begrenzte Einblicke in die Befestigungsleistung
  • Keine lückenlose Rückverfolgbarkeit der Anziehvorgänge für Audits oder das Prozessmanagement

Eine vernetzte Befestigungslösung sorgte für Präzision, Wiederholgenauigkeit und lückenlose Rückverfolgbarkeit

Um die Befestigungsleistung zu verbessern, wurden in der Anlage folgende Maßnahmen umgesetzt:

  • 2 INSIGHTqcx-Steuergeräte
  • 12 kabellose Präzisions-Befestigungswerkzeuge der Serie QXX
  • Werkzeugsortiment für Anzugsmomente von 4 Nm bis 24 Nm
  • Integration des Barcode-Scannens zur Rückverfolgbarkeit von Seriennummern

Das vernetzte Befestigungssystem ermöglichte eine lückenlose Nachverfolgung jedes einzelnen Anziehvorgangs während des gesamten Montageprozesses.

 

Zu den wichtigsten Funktionen gehörten:

  • Präzise Drehmomentsteuerung
  • Gleichbleibende Anzugsleistung
  • Prozessüberwachung in Echtzeit
  • Verbesserung der Rückverfolgbarkeit von Befestigungsergebnissen
  • Aufbewahrung historischer Daten für Audits und Berichterstattung
  • Zuordnung der Produktseriennummer durch Scannen des Barcodes

Durch die Umsetzung wurde sichergestellt, dass jeder Befestigungsvorgang validiert, protokolliert und überprüft werden konnte, was die Qualitätssicherung und die Prozesstransparenz erheblich verbesserte.

Die Anlage hat Schäden durch Befestigungselemente beseitigt und die Produktivität gesteigert

Nach der Einführung erzielte das Fertigungsteam messbare Verbesserungen in den Bereichen Qualität, Produktivität und Prozesstransparenz.

Geschäftsergebnisse

Produktivitätssteigerung um etwa 9 %

  • Weniger Störungen durch Befestigungsfehler
  • Verbesserte Effizienz der Bediener durch zuverlässigere Werkzeuge

Vermeidung von Befestigungsbedingten Bauteilschäden

  • Schraubenbruch auf null reduziert
  • Schäden an Kunststoffbauteilen auf null reduziert
  • Geringerer Materialabfall und niedrigere Ausschusskosten

Verbesserte Qualitätssicherung

  • Höhere Konsistenz und Wiederholbarkeit beim Anziehen
  • Geringeres Risiko von Unter- und Überdrehmomentzuständen

Verbesserte Berichterstattung und Rückverfolgbarkeit

  • Vollständige Anzugsprotokolle, die mit den Seriennummern der Produkte verknüpft sind
  • Verbesserte Prüfungsbereitschaft
  • Umfassendere Managementberichte auf der Grundlage der erfassten Befestigungsdaten

„Unser Montageprozess ist nun zuverlässiger, und wir können unseren Kunden bessere Lösungen anbieten.“

— Produktionsleiter